durchgespielt und verliebt - Uncharted: Drake's Fortune

Gerade eben habe ich Uncharted: Drake's Fortune durchgespielt und muss hiermit meine Begeisterung für dieses Spiel ausdrücken. Ab der ersten Spielminute fühlte ich mich in einen guten Action-Film versetzt und konnte regelrecht die tropische Hitze meiner Umgebung auf meiner Haut spüren. Die Schatzsucherei, mehr Gimmick als Notwendigkeit, wurde Imho dermaßen glaubhaft ins Spielgeschehen eingebunden, dass ich sie nie als nervend empfand.

Und ach, Nate's Gegner waren mir sehr gute Gegenspieler! Spannend bis nervig schwere Schusswechsel, nervenaufreibende Verfolgungsjagden und tatsächlich konnte ich das Gefühl des Unterlegenseins empfinden. Konnte die Angst, die Ante angesichts einer derartigen Übermach empfinden muss, spüren.


Der größte Pluspunkt des Spiel ist aber in meinen Augen die Insel selbst, Schauplatz des Hauptteils des Spiels, der beste Teil des Spiels. Sie konnte mir eine lebendig wirkende Umwelt zu einem rasanten Spiel liefern, in der wenig Spielelemente aufgesetzt und wenige Pfade unnatürlich hervorgehoben vorkamen.


Natürlich hat das Spiel auch seine kleinen Fehler, wie unrunde Animationen und (selten auftretende) Schwebe-Lauf-Effekte, aber sie wirken angesichts der gigantischen Pluspunkte nichtig.


Abschließend muss ich einfach erneut meine Überraschung angesichts eines derartig guten "Action-Streifens" in Gestalt eines Spiels ausdrücken. Klar, es gibt mehr von ihnen, den brilianten Action-Spielen, aber Uncharted: Drake's Fortune war bislang das glaubwürdigste von ihnen. Tatsächlich erinnert es an einigen Stellen an die Indiana Jones Trilogie, mit witzig-markigen Sprüchen, glaubwürdigen Prota- und Antagonisten, furiosen Faustkämpfen und wilden Schusswechseln, rasante Fahrzeugpassagen vor beeindruckendem Hintergrund und mythologischen Elementen, eingefasst in eine Welt in der ihre Existenz nicht angezweifelt wird - und vom Zuschauer angezweifelt werden muss.

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